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Betriebsdatenschutz

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Die Menschenrechte werden nicht am Fabriktor abgegeben. Auch wenn viele Unternehmen eine Menge unternehmen, um das Gros ihrer MitarbeiterInnen zu demütigen, gibt es auch hier Regeln. Allerdings gibt es noch mehr Forderungen nach mehr Schutz für Arbeitmehmerinnen und Arbeitnehmer.

Lidl erhält einen BigBrotherAward 2004

Den BigBrotherAward 2004 in der Kategorie "Arbeitswelt" erhält die Lidl Stiftung GmbH & Co. in Neckarsulm vertreten durch ihren Gründer und die "Graue Eminenz" der Unternehmens-Gruppe, Dieter Schwarz für den nahezu sklavenhalterischen Umgang mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Lidl zeigt, dass gar nicht immer neueste Technik gebraucht wird, um Menschen unter Kontrolle zu halten und sie als Leibeigene ohne Rechte und ohne Privatsphäre zu behandeln. Der "Fall Lidl" zeigt andererseits, dass "Datenschutz" nicht bedeutet, "Daten" um ihrer selbst willen zu schützen, sondern dass es um den Schutz von Menschen und ihren Persönlichkeitsrechten geht.

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Deutsche Postshop GmbH erhielt BigBrotherAward 2003

Die Deutsche Post-Shop-GmbH erhält den Big Brother Award 2003 in der Kategorie Arbeitswelt für ihre Arbeitsverträge mit Post-Agentur-Nehmern in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Hierin sollen sich die Agentur-Nehmer pauschal verpflichten, im Krankheitsfall einen von der Deutschen Post-Shop-GmbH bestimmten Arzt von seiner Schweigepflicht zu entbinden.

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Bayer AG erhält den BigBrotherAward 2002

Der BigBrotherAward der Kategorie "Arbeitswelt" geht an die Bayer AG, Leverkusen, da sie Bewerberinnen und Bewerber, die im Unternehmen eine Ausbildung machen wollen, zu einem Drogentest zwingen. Dafür müssen die Betroffenen eine Urin-Probe abgeben. Formal haben sie die Wahl und können den Drogentest auch ablehnen - faktisch kann hier von "freiwilliger Zustimmung" keine Rede sein. Denn allen ist klar: wer den Drogentest verweigert, hat schlechte Karten bei der Vergabe der Ausbildungsplätze.

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